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Sonntag, 21. Januar 2018

Grüne Chips ♥ aus Grünkohl & Wirsing

Die haben noch jeden überzeugt!


Das neue Jahr hat begonnen und Viele starten es gleich mit reichlich Motivation und guten Vorsätzen.
Doch der Ansporn versiegt spätestens auf der Couch beim ersten gemütlichen Filmabend oder der Lieblingsserie. Denn ein ungeladener Gast macht sich fast immer breit - der Heißhunger!
Aber keine Sorge, Naschen geht auch ohne schlechtes Gewissen. :)

Kaum zu glauben aber wahr...


Die Alternative zu Kartoffelchips und Co. kommt ausgerechnet aus den USA. Die Kale Chips - zu Deutsch Grünkohl Chips.
Wer die leckeren Gemüsechips noch nicht probiert hat ist jetzt wahrscheinlich erstmal skeptisch.
Zugegeben, das war ich auch! ;)

Aber die grünen Chips überzeugen in vielen Punkten:

Sie sind mit ca. 5g Olivenöl pro Portion nicht nur deutlich Kalorienärmer, sondern haben zudem fast keine Kohlehydrate - natürlich je nach dem was in die Marinade kommt ;) - und sind reich an Vitamin C, Kalzium, Eisen und Magnesium!

Grünkohl und Wirsing kennen wir ja eher von Oma.
Schön lange eingekocht bis die ganze Wohnung nach Kohl riecht.

Erstaunlicherweise ist der Grünkohl in den USA alles andere als altbacken.
Man kennt und liebt den Kale dort als Rohkostsalat, Smoothie, Pesto und natürlich knackige Kale Chips.

Was der Grünkohl kann, kann der Wirsing schon lange...


Auch Wirsing eignet sich hervorragend zur Herstellung von krossen, gesunden Chips die auch noch super lecker schmecken.
Bei den Geschmacksrichtungen könnt ihr ganz kreativ sein!
"Klassisch" mit Meersalz und Olivenöl, "Ungarisch" mit etwas edelsüßem Paprikapulver,  "Sourcream" mit zusätzlich etwas (Soja-)Joghurt und Apfelessig oder meine Lieblingssorte "Maple & Mustard" mit Ahornsirup und süßem Senf. ♥

Da die beiden Kohlsorten gerade Saison haben sind sie sehr frisch und regional auf Wochenmärkten oder im Super- / Biomarkt erhältlich.
Einfach mal Ausprobieren lohnt sich also mehr denn je! ;)



Rezept

Grünkohl & Wirsing Chips


Zutaten

ergibt etwa 2 Portionen Chips je Sorte


Für die Kohlchips "Classic"

  • 300g Wirsing und/oder Grünkohl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Meersalz


Für die Kohlchips "Maple & Mustard"

  • 300g Wirsing und/oder Grünkohl
  • 1 TL Mittelscharfer Senf 
  • 2 TL Süßer Senf
  • 1/2 TL Meersalz 
  • 1 EL Olivenöl



Anleitung


1. Wirsing: Wirsingblätter einzeln vom Kopf abziehen, gründlich waschen und Strung entfernen.
Der Strung wird leider nicht knusprig sondern nur bitter! :(
Die Blätter dann in große Stücke teilen. Beim Backen verlieren sie noch reichlich an Größe!

2. Grünkohl: Die Grünkohlblätter ebenfalls gut waschen, vom Strung befreien und grob zerteilen.

3. Die Kohlchips können zusammen mit Meersalz, Olivenöl und euren Wunschzutaten je nach Geschmacksrichtung in eine große Schüssel und werden so lange durch geknetet bis alle Blätter wirklich über all mit Marinade bedeckt sind.

4. Verteilt die Chips nun auf einem Backpapier oder einer Backmatte dicht an dicht. Achtet aber darauf dass sie nicht über einander liegen, sonst werden eure Chips nicht kross!

5. Die grünen Chips werden dann bei 110-120°C Umluft für 20-30 Minuten gebacken.
Jeder Ofen ist etwas anders, wenn ihr sie zum ersten mal macht solltet ihr daher genau auf die Zeit achten wann eure Chips fertig sind. Wichtig ist: Lasst sie nicht zu braun werden, dann schmecken sie bitter!

6. In der regel genügt das Backen von einer Seite. Wenn eure Chips aber an manchen Stellen noch nicht so richtig knusprig sind könnt ihr sie nach ca. 15 Minuten einmal Wenden.

7. Wenn eure Chips alle schön Kross getrocknet sind, könnt ihr sie direkt  abfüllen und vernaschen!

Verratet mir gerne eure Lieblingssorte! ♥
Ich bin sehr gespannt wie ihr eure Kohlchips am liebsten mögt!


Viel Freude beim Nachmachen & Vernaschen :)  

Eure Lilli ♥ 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Gebrannte Mandeln ♥ mit Irish Cream Likör

Ein Klassiker auf allen Jahrmärkten...


Wer kennt sie nicht. Die knusprigen, süßen Nüsse in zahlreichen Geschmacksrichtungen.
Auf dem Weihnachtsmarkt oder der Kirmes verströmen sie einen herrlichen Duft von Karamell, Zimt und Vanille.

Bei diesen Aromen in der Nase gönnt man sich gerne hin und wieder eine Tüte gebrannte Mandeln - wenn sie nicht so schrecklich teuer wären!
Zum Glück lassen sie sich schnell und einfach zu Hause selber zaubern.

Süße Nüsschen mit Tradition...


Ob im klassischen Zuckermantel oder verfeinert mit Zimt, Vanille und anderen Gewürzen - die krossen Mandeln gibt es bereits seit über 300 Jahren und wurden früher auf Volksfesten wie dem Münchener Oktoberfest verkauft. Dort kannte man sie als "Wiener Mandeln".


Die Basis für gebrannte Mandeln ist in der Regel immer die gleiche: Zucker, Wasser und natürlich Mandeln.
Dieses simple Rezept bietet viel Raum für kreative Köpfe.

So lassen sich nicht nur Mandeln sondern auch andere Nüsse wie Cashews, Walnüsse oder Haselnüsse kandieren.
Oder wie wäre es mit verschiedenen Geschmacksrichtungen? An den Ständen können wir uns an den zahlreichen Sorten garnicht genug statt sehen - Zimt, Vanille, Anis, Lebkuchen, Amaretto, Kaffee und Irish Cream sind nur einige der vielen Sorten.
Letztere mag ich besonders gerne und möchte sie euch deshalb heute ans Herz legen. ♥



Rezept

Gebrannte Mandeln "Irish Cream"


Zutaten

Ergibt etwa 300g

Ihr benötigt

  • 200g Mandeln
  • 60g Zucker
  • 75ml Irish Cream Likör (oder veganer Baileys)
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise Salz




Anleitung


1. Zucker, Irish Cream Likör, Zimt und eine kleine Prise Salz kommen zusammen in einen beschichteten Topf oder eine beschichtete Pfanne und werden unter ständigem Rühren auf mittlerer Stufe aufgekocht.
Eine vegane Variante könnt ihr euch zum Beispiel mit dem veganen Baileys "Almondi" oder einem selbst gemachten veganen Irish Cream Likör zaubern.

2. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat kommen die Mandeln dazu. Nun heißt es fleißig rühren!
Nehmt am Besten Mandeln mit Haut! Der Zucker haftet so deutlich besser an euren Nüsschen.

3. Es dauert nun einige Zeit bis die Masse immer dicker wird und schließlich anfängt zu klumpen.
Nicht aufhören sondern weiter rühren bis alle Mandeln vereinzelt und mit einer gleichmäßigen Zuckerschicht überzogen sind.

4. Die heißen Mandeln können nun auf ein Backpapier zum Auskühlen ausgelegt werden.

5. Wenn sie vollständig abgekühlt sind können sie direkt vernascht oder noch schön verpackt und verschenkt werden.

Tipp: Wenn ihr ihnen einen besonders edelen Look verpassen wollt, könnt ihr die Nüsschen mit essbarem Gold- oder Silberstaub bestreuen. Sehr eindrucksvoll an jedem Geburtstag, an Hochzeiten oder zu Weihnachten und Silvester!


Viel Freude beim Nachmachen & Vernaschen :) 

Eure Lilli ♥ 

Sonntag, 17. Dezember 2017

Serviettenknödel mit Brezeln ♥ aus der Heimatküche

Die wohl köstlichsten Knödeln der Welt...


Immer noch keine Idee für das Festtagsessen?
Für viele gehört an Weihnachten einfach ein deftiges Menü auf den Tisch. Ein wahrer Klassiker sind Rotkohl, dunkle Sauce und dazu Knödel.

Auch für mich muss es wenigstens einmal im Winter Semmelknödel geben!
Bei klassischen Klößen scheiden sich ja wirklich die Geister. Die einen lieben sie, die anderen können mir der stopfenden Konsistenz nichts anfangen.

Aber bisher kenne ich niemanden der diese kleinen Leckerbissen nicht mag - unsere Hausgemachten Brezenknödel!  ♥


Für die einen Reste, für die anderen eine Delikatesse...


Was bei uns heute ein typisches Festtagsessen ist, war früher in der Norddeutschen Küche eine alltägliche Speise des Bürgertums mit der altes Brot zu einem schmackhaften und sättigendem Gericht aufbereitet werden konnte.

In Thüringen und Süddeutschland hingegen hat sich der Serviettenknödel schon früh als Festtagsspeise etabliert und wurde zum Beispiel an Hochzeiten gereicht.

Seinen Namen hat der Serviettenknödel zudem tatsächlich von der Serviette, wenn auch nicht von der heutigen Papiervariante. Die Knödelmasse wurden in einem Geschirrtuch - also einer Stoffserviette - eingerollt, in Form gebracht und dann in heißem Wasser gegart.
Heute verwendet man dafür zumeist Frischhaltefolie und Alufolie, ihr könnt es jedoch auch gerne einmal auf die traditionelle Art versuchen! ;)

Vegan am Weihnachtsabend...


Klassisch werden die deftigen Serviettenknödel mit Ei und Milch zubereitet damit die Brotstücke schön aufweichen können und im Wasserbad alles fluffig durch gart.
Wer sein Festtagsessen aber ganz vegan servieren möchte muss auf die leckeren Brezenknödel nicht verzichten!
Mit Pflanzenmilch, Sojamehl und etwas Stärke zaubert ihr genau so einfach eine vegane Knödelvariante.

Für viele ist das gemeinsame Weihnachtsessen mit der Familie oft eine Herausforderung wenn am gleichen Tisch Vegetarier und Veganer mit satt werden wollen. ;)
Meine persönliche Empfehlung: Einfach mal der Familie diese leckeren Brezenknödel servieren - egal ob vegetarisch oder vegan - ich wette alle werden begeistert sein! ♥



 

Rezept

Brezenknödel - Serviettenknödel mit Brezeln


Zutaten

ergibt etwa 2-3 Portionen

Für die Brezenknödel

  • 2 Brezeln
  • 150ml Milch
  • 1 Ei
  • 1 Zwiebeln (ca. 65g)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Bund Petersilie
  • gute Prise Salz
  • frischen Pfeffer
  • frische Muskatnuss

Für vegane Brezenknödel

  • 2 Brezeln
  • 150-200ml Pflanzenmilch
  • 1 EL Sojamehl
  • 1 TL Stärke
  • 1 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Bund Petersilie
  • gute Prise Salz
  • frischen Pfeffer
  • frische Muskatnuss




Anleitung


1. Die Zwiebeln fein würfeln und glasig anbraten. Je nach Geschmack können die Zwiebelwürfelchen aber auch roh verarbeitet werden.


2. Die frische Petersilie hacken. Auch andere Kräuter wie Schnittlauch oder Rosmarin können ganz nach den eigenen Vorlieben verwendet werden.


3. Die Brezeln würfeln und in eine Schüssel geben. Darüber gießt ihr die lauwarme Milch (ersatzweise Brühe, oder Pflanzenmilch) und gebt Zwiebelwürfel, gepressten Knoblauch, Petersilie, Ei (ersatzweise Sojmehl und Stärke), Salz, Pfeffer und frischen Muskat dazu.

Die Knödelrohmasse gut vermengen und für etwa 30 Minuten stehen lassen.
Wenn ihr frische Brezeln verwendet reichen auch 10 Minuten.

4. Der Knödlteig kann nun auf einem breiten Stück Frischhaltefolie verteilt werden.
Spart dabei etwas Platz an den Enden aus. Dann die Folie einschlagen, die Lufteinschlüsse heraus drücken und alles wie ein Bonbon aufrollen.


5. Damit die Rolle gut in Form bleibt und sich nicht öffnet bekommt sie noch eine 2. Schicht aus Alufolie. Ebenfalls einschlagen, aufrollen und die Enden fest verdrehen.


6. Das Wasserbad in einem ausreichend breite Topf vorbereiten. Dazu das Wasser aufkochen lassen und dann auf kleine Hitze stellen, sodass es nicht mehr siedet.
Die Knödel dürfen nun für 30 Minuten in dem Wasserbad ruhen. Das Wasser sollte stets heiß bleiben, aber nicht kochen da sonst eure Knödel platzen könnten.

Die Knödel hin und wieder wenden.

7. Fertig gegart können sie direkt ausgepackt und aufgeschnitten werden.
Sie lassen sich frisch und warm servieren oder können noch von beiden Seiten kross angebraten werden.



Viel Freude beim Nachkochen, Guten Appetit & frohe Weihnachten :)

Eure Lilli ♥ 

Sonntag, 3. Dezember 2017

Weihnachtliche Rumkugeln "Black & White" ♥ vegan

Die dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen...


Die liebe Gabi von Kochfokus.de und die liebe Jill von Kleines Kuliversum haben ein tolles Blogevent unter dem Motte "Zeigt her eure Weihnachtsteller" gestartet. Diesem Aufruf folge ich doch gerne und möchte euch zeigen, was auf meinem Weihnachtsteller nicht fehlen darf!

Für mich ein wahrer Klassiker zur Adventszeit sind die Rumkugeln!

Banner zum Blogevent "Das darf auf keinem Weihnachtsteller fehlen"Zwischen Plätzchen und Nüssen sind meistens immer als erstes vergiffen.
Und es müssen nicht immer die gekauften sein, die beschwipsten Kugeln lassen sich kinderleicht zuhause selber zaubern. Zudem sind die handgemachten Trüffel eine tolle Geschenkidee.
Denn wer erwischt sich nicht jedes Jahr wieder beim Naschen vom Adventsteller. ;)
Und obwohl die Rumkugel eine typisch deutsche Süßspeise ist, kennt und produziert man sie ebenso in Schweden und den Niederlanden.

Was macht ein Bäcker ohne Arme & Beine?


... Rumkugeln! ;) Wer sich bei diesem altbackenem Flachwitz auch schon einmal gefragt hat, warum ein Bäcker Pralinen macht, kennt wahrscheinlich nur die kleinen Rumkugeln aus dem Supermarkt.

Doch vorallem in Norddeutschland haben sich Bäcker eine Möglichkeit ausgedacht alten Kuchen auf zu arbeiten. Dafür werden Kuchenreste mit Schokolade oder Kakao, Fett und Rum vermengt und als Faustgroße Kugeln angeboten.
Die Wurzeln des Cakepops so zu sagen! Nur ohne Stiel...

Bei uns im Westen kennen wir die Rumkugeln jedoch kleiner und ohne Kuchen, dafür schön schokoladig!
Klassisch aus dunkler oder Vollmilch Schokolade, lassen sich die Pralinchen auch aus Weißerschokolade zaubern. Aber es muss nicht immer Rum rein, denn auch Kinder naschen gerne.
Einfach den Rum durch Wasser und Rum Aroma ersetzen - schmeckt genau so gut! ♥

Heute möchte ich euch meine lieblings Varianten aus Zartbitter Schokolade und veganer Weißen Schokolade zeigen.
Nicht zu süß & nicht zu mächtig!
Eure Liebsten werden von diesen veganen Pralinen überrascht und begeistert sein.

Nachmachen lohnt sich also! ;)






Rezept

Rumkugeln wie bei Oma - "Black & White"


Zutaten

ergibt etwa 40 kleine Kugeln pro Sorte

Für die dunklen Rumkugeln

  • 100g Zartbitterschokolade (vegan)
  • 40g Pflanzenmargarine
  • 50g gemahlene Haselnüsse
  • 70g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 20ml Pott Rum
  • 1 EL Kakaopulver oder Streusel zum Umhüllen

Für die weißen Rumkugeln

  • 100g Weiße Schokolade (vegan)
  • 40g Pflanzenmargarine
  • 50g gemahlene Mandeln
  • 70g Puderzucker
  • Prise Salz
  • 20ml weißen Rum
  • 1 EL Kokosraspeln oder gemahlene Mandeln zum Umhüllen




Anleitung


1. Für die klassischen, dunklen Rumkugeln schlagt ihr zu erst die Zimmerwarme Margarine zusammen mit Puderzucker cremig auf und stellt diese kalt.


2. Zerhackt die dunkle Schokolade in kleine Stücke um sie im Wasserbad oder in der Mikrowelle gleichmäßig zu schmerzen.


3. Zu der flüßigen Schokolade gebt ihr nun den dunklen Rum. Keine Sorge wenn die Schokolade stockt und anfängt an zu dicken, das ist genau der Effekt den wir uns wünschen.
Gebt nun die gemahlenen Haselnüsse zur Maße, hebt sie grob unter und rührt dann eure gekühlte Margarine-Puderzucker Mischung ein.

4. Die cremige Maße muss nun für etwa eine halbe Stunde kalt gestellt werden.
Passt aber auf, dass eure Schokocreme nicht zu fest wird.

5. In der Zeit bereiten wir in einer Schale 1-2 gehäufte Esslöffel Backkakao und 1-2 Teelöffel Puderzucker vor.


6. Sobald die Schokomaße fest genug zum ausformen ist, könnt ihr mit einem Teelöffel kleine Kleckse portionieren, diese ausrollen und in eurem Kakao welzen. Stellt die Trüffel nun noch für ein paar Stunden kalt. Fertig :)


7. Für die weißen Rumkugeln schlagt ihr wieder die Margarine mit Puderzucker wie zuvor auf.


8. Geht nun weiter vor wie bei den dunklen Rumkugeln, zerhackt und schmelzt also eure vegane, weiße Schokolade. Diese findet ihr zum Beispiel im Supermarkt unter den veganen Produkten oder im Reformhaus / Biomarkt.


9. In die geschmolzene Schokolade kommt nun der weiße Rum, wenn die Schokolade andickt kommen noch gemahlene Mandeln so wie die aufgeschlagene Margarine dazu.

10. Die Maße kalt stellen bis sie formbar ist.

11. Kleine Kugeln ausformen und in Kokosflocken oder gemahlene Mandeln welzen, noch einmal für mehrere Stunden kalte stellen, dann sind sie fertig zum Vernascht werden! ;)



Kinder am Tisch? Kein Problem. Ersetzt den Rum einfach 1:1 durch Wasser und gebt den Kugeln mit Rumaroma ihren Geschmack.



Viel Freude beim Nachkochen, Guten Appetit & frohe Weihnachten :)

Eure Lilli ♥ 

Sonntag, 26. November 2017

Niederländische Poffertjes ♥ Weihnachtsmarkt Special


Mehr als nur kleine Pfannkuchen...


Zugegebener Maßen sehen sie wirklich so aus, aber ich kann euch sagen die kleinen Küchlein sind doch etwas raffinierter.
Dies dürfte jeder, der schonmal frische warme Poffertjes in den Niederlanden gegessen hat, bestätigen! ;)

Poffertjes sind eine niederländische Spezialität aus einem Weizen- und Buchweizenmehl Gemisch. Dies verleiht ihnen einen ganz fantastisch vollmundigen Geschmack.
Doch das wahre Geheimnis - und der wirkliche Unterschied zu Pakcakes und Pfannenkuchen - liegt im Backtriebmittel Hefe.

Zeitlich gesehen arbeitet Backpulver zwar deutlich schneller, doch verleiht es dem Gebäck oft eine unangenehme saure Note. Die Hefe hingegen braucht zwar mehr Zeit, hat dafür aber auch einen viel angenehmeren, weicheren Geschmack und rundet den Teig so perfekt ab.

Das richtige Werkzeug für richtige Poffertjes...


Traditionell werden sie in einer Poffertjespan° - einer Pfanne mit kleinen Mulden - zubereitet. So erhalten sie eine schöne runde Form und werden besonders dick und voluminös.
Wenn ihr eine solche Pfanne habt ist das natürlich ideal!

Da es in Deutschland aber garnicht so leicht ist eine Poffertjes-Pfanne zu finden (die vorallem auch auf Ceran- oder Induktionsherdplatten verwendbar ist) könnt ihr die Poffertjes nach Traditions Rezept auch in einer flachen Pfanne zaubern.  

Das Ergebnis mag flacher sein wie man auf dem Bild schön sehen kann, doch sie schmecken wie richtige Poffertjes schmecken müssen! :)

Beim 'Dazu' habt ihr freie Wahl. Ob traditionell mit Puderzucker und Zuckerrübensirup (Stroop) oder aber mit frischen Früchten, Schokoladensauce, Zimt und Zucker oder Marmelade. Auch Füllen lassen die Münzgroßen Poffertjes sich ganz leicht wenn man in den noch weichen Teigtropfen in der Pfanne Schokostückchen, Bananenscheiben o.Ä. drückt und darauf noch einen weiteren Klecks Teig gibt.

Probiert euch einfach mal nach Lust und Laune aus ;)



Rezept

Nederlandse Poffertjes



Zutaten

für etwa 4 Portionen


Für den Teig

  • 100g Buchweizenmehl°
  • 150g Weizenmehl (405)
  • 1/2 Würfel fr. Hefe
  • 350ml Milch
  • 100g Zucker
  • 70g Butter
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • Etwas Öl oder Butter zum Ausbacken

Für das Topping nach Wahl

  • Puderzucker
  • Schokolade
  • Marmelade
  • Hagelslag
  • Sirup
  • Zimt
  • Obst





Anleitung


Traditionell werden Poffertjes aus Buchweizenmehl und Weizenmehl im Verhältnix 1:1 hergestellt. Das Buchweizenmehl habe ich bei uns im Supermarkt gefunden, ansonsten könnt ihr es auch hier° bestellen.
Das Buchweizenmehl hat einen sehr markanten Geschmack der typisch für Poffertjes ist.
Wenn ihr den Geschmack aber nicht so dominant haben wollt, könnt ihr das Buchweizenmehl in geringerem Mischungsverhältnis dazu geben. Ich habe eine Mischung aus 2 Teilen Buchweizen und 3 Teilen Weizenmehl.

1. Mischt beide Mehlsorten, gebt den Zucker und die zerkrümelte die Hefe dazu und gießt alles mit lauwarmer Milch auf. Optional könnt ihr etwas Vanille oder echtes Vanilleextrakt hinzu geben. Lasst die Hefe kurz aufgehen und verrührt dann alles zu einem sämigen Teig.

2. Nun die zerlassene Butter, das Ei und eine Prise* Salz unter den Teig rühren. Für ein fluffiges Ergebnis gebt ihr dem Poffertjersteig nun nocheinmal 15-20 Minuten Ruhezeit.

3. Wenn der Teig etwas aufgegangen ist könnt ihr ihn in eine Spritzflasche° oder einen Spritzbeutel umfüllen. So ist das Portionieren leichter, es geht aber natürlich auch mit einem Löffel.
Die Poffertjespan° etwas einölen und auf dem Herd vorheitzen.
Wenn ihr einen Poffertjes Maker° verwendet, diesen ebenfalls etwas einölen und orheizen lassen. 

4. Den Teig nun in jedes des Grübchen einfüllen und den Teig nur kurz bei niedriger bis mittlerer Stufe ausbacken. Der Teig soll nicht zu durch und Innen noch saftig weich bleiben.
In einer Poffertjespan gelingt dies natürlich etwas leichter, es klappt aber auch in der normalen Pfanne ohne Probleme. Eure Poffertjes werden dann nur etwas flacher. ;)

5. Falls ihr mit dem Öl zu großzügig wart solltet ihr ihr die fertigen Poffertjes noch auf etwas Küchenkrepp abtropfen lassen.

6. Ganz nach Wunsch könnt ihr nun eure Poffertjes mit all euren Toppings garnieren.
Traditionell ist das Puderzucker, Stroop (Sirup) und etwas Butter. Aber auch frisches Obst, Schokolade oder Eis passen sehr gut. Drauf darf was lecker ist! Natürlich frisch und warm genießen.

*Total unwichtige aber süße Randinfo; Auf niederländisch sagt man zu einer Prise "Snuf je", ausgesprochen snüffje. Wie gesagt, unwichtig aber einfach nur niedlich ♥


Viel Freude beim Nachkochen und eet smakelijk - Guten Appetit :)

Eure Lilli ♥  



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